Finanzlage

Das Finanzmanagement im DEUTZ-Konzern erfolgt als eine der zentralen Funktionen des Konzerns durch die DEUTZ AG. Daher stimmen die Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements sowie die Finanzierung der DEUTZ AG mit denen des Konzerns im Wesentlichen überein. Wir verweisen an dieser Stelle auf die entsprechenden Abschnitte dieses Zusammengefassten Lageberichts.

DEUTZ AG: Übersicht zur Finanzlage

in Mio. €      
  2018 2017 Veränderung
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 96,9 100,8 –3,9
Cashflow aus Investitionstätigkeit –75,5 –29,0 –46,5
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit –33,7 –24,6 –9,1
Veränderung des Zahlungsmittelbestands –12,3 47,2 –59,5
Free Cashflow 1) 20,2 70,1 –49,9
Zahlungsmittel und -äquivalente am 31.12. 115,7 128,0 –12,3
1) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitionstätigkeit abzgl. Nettozinsausgaben.  

Liquidität

Trotz des gestiegenen Geschäftsvolumens ist der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit insbesondere aufgrund des vergleichsweise höheren Anstiegs des Working Capitals leicht gesunken. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2018 dagegen unter anderem aufgrund höherer Auszahlungen für getätigte Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte über Vorjahr. Außerdem ist der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit im Vorjahr bedingt durch die Veräußerung der Grundstücke unseres bisherigen Standorts Köln-Deutz sehr gering ausgefallen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit war im Geschäftsjahr 2018 insbesondere durch die Rückführung von Darlehen und durch eine Dividendenzahlung an die Aktionäre in Höhe von 18,1 Mio. € geprägt. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultiert hauptsächlich aus der höheren Dividendenausschüttung, die im Vorjahr 8,5 Mio. € betrug. Der Free Cashflow hat sich insbesondere bedingt durch wesentlich höhere Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit stark verringert.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2018 hat die DEUTZ AG nach Investitionszuschüssen insgesamt 86,0 Mio. € investiert (2017: 160,0 Mio. €). Davon entfielen auf Sachanlagen 49,3 Mio. € (2017: 32,6 Mio. €), auf das immaterielle Vermögen 22,8 Mio. € (2017: 36,9 Mio. €) und auf die Finanzanlagen 13,9 Mio. € (2017: 90,5 Mio. €). Die Zugänge bei den Sachanlagen standen zum großen Teil in Zusammenhang mit einem Lieferantenwechsel, der Verlagerung der Baureihe 2011 von Köln-Porz nach Ulm sowie der neuen Baureihe TCD 2.2. Des Weiteren wurden Investitionen in neue und effizientere Prüfanlagen sowie Ersatzinvestitionen getätigt. Die Investitionstätigkeit im Bereich des immateriellen Vermögens war hauptsächlich durch die Neuentwicklung der Baureihe TCD 2.2 und die Weiterentwicklung unserer Motoren auf den neuen europäischen Emissionsstandard Stufe V geprägt. Die Zugänge in Finanzanlagen betrafen im Wesentlichen eine Ausleihung an die Tochtergesellschaft DEUTZ Spain S.A., Zafra (Spanien).