Gesamtaussage zum Geschäftsjahr

DEUTZ hat sich 2018 in operativer und strategischer Hinsicht erfolgreich entwickelt. Wir haben die E-DEUTZ-Strategie entscheidend vorangetrieben. Mit der Präsentation funktionsfähiger Systeme im Betrieb anlässlich der Eventwoche ELECTRIP im September 2018 hat DEUTZ den Kompetenzbeweis bei der Elektrifizierung von Kundengeräten geliefert. Ein interdisziplinäres Team von Torqeedo- und DEUTZ-Ingenieuren entwickelte innerhalb von nur sechs Monaten zwei Prototypen. Damit haben wir gezeigt, dass DEUTZ die Technologie beherrscht und in der Lage ist, seinen Kunden marktfähige Elektrifizierungslösungen anzubieten. Zudem stellt DEUTZ seinen Marktauftritt in China neu auf. Im Rahmen einer Drei-Säulen-Strategie über geplante Kooperationen mit bedeutenden chinesischen Unternehmen – SANY, HORIZON und BEINEI – wollen wir im größten Einzelmarkt für Motoren weltweit wachsen und langfristig erfolgreich agieren.

Die Auftragslage im Geschäftsjahr 2018 entwickelte sich in allen Regionen und sämtlichen Off-Highway-Anwendungsbereichen sehr gut. Vor diesem Hintergrund ist der Auftragseingang um 25,4 % auf 1.952,6 Mio. € deutlich gewachsen. Der Umsatz und die Profitabilität haben sich 2018 ebenfalls positiv entwickelt, obwohl der Streik bei einem Zulieferer die Produktion beeinträchtigte. Durch rechtzeitige Anpassung der Produktionsplanung konnten wir negative Auswirkungen in großem Umfang kompensieren. Am 27. Juli 2018 hat die DEUTZ AG die Prognose für das Geschäftsjahr 2018 konkretisiert bzw. angehoben: Erwartet wurde ein deutlicher Umsatzanstieg auf mehr als 1,6 Mrd. € und eine EBIT-Rendite vor Sondereffekten von mindestens 4,5 %. Zuvor hatte DEUTZ lediglich einen deutlichen Umsatzanstieg und eine moderate Verbesserung der EBIT-Rendite in Aussicht gestellt. Die erhöhte Guidance wurde in vollem Umfang erreicht bzw. übertroffen. Der Umsatz legte im Berichtsjahr um 20,3 % auf 1.778,8 Mio. € zu. Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) hat sich mit einem Anstieg von über 100 % auf 82,0 Mio. € deutlich überproportional zur Umsatzentwicklung erhöht. Dies ist durch das höhere Geschäftsvolumen und die damit einhergehenden Skaleneffekte sowie positive Effekte aus eingeleiteten Effizienzmaßnahmen bedingt. Die EBIT-Rendite (vor Sondereffekten) verbesserte sich auf 4,6 % (2017: 2,7 %).