Strategische Risiken

Ausgehend von der Zielsetzung, die Kunden- und Produktbasis zu erweitern, liegt der Fokus unserer Strategie auf der weiteren Globalisierung und der Elektrifizierung der bestehenden Produktpalette. Mit der Drei-Säulen-Wachstumsstrategie stärken wir unser Motoren- und Servicegeschäft in China durch geplante Kooperationen mit SANY, BEINEI und HORIZON. Damit ergeben sich primär Chancen und Wachstumsmöglichkeiten durch neue Kundenbeziehungen, Produktionsstätten und Servicepartner. Gleichzeitig ist jede Investition aber auch mit Risiken verbunden – der Zielmarkt könnte sich nicht wie erwartet entwickeln und es könnte zu Verzögerungen bzw. Mehrkosten bei der Realisierung der Projekte kommen. Im Rahmen der E-DEUTZ-Strategie wird das bestehende Technologieportfolio mit elektrischen und hybriden Antriebssystemen ergänzt. Diese strategische Ausrichtung eröffnet dem DEUTZ-Konzern zahlreiche Chancen, ist naturgemäß aber ebenfalls mit Risiken verbunden. Neue Produktentwicklungen könnten eventuell nicht die erwartete Kundenresonanz finden bzw. nicht mit Konkurrenzprodukten mithalten, und auch hier könnten sich die Märkte nicht wie erwartet entwickeln.

Derartigen Gefahren begegnen wir unter anderem mit einer genauen Analyse von Trends in den für uns relevanten Märkten auch unter Einbeziehung externer Marktforschungsanalysen. Zudem gehen wir enge Kooperationen mit Großkunden in den Zielmärkten ein. Bei der Drei-Säulen-Wachstumsstrategie in China arbeiten wir mit marktführenden Partnern zusammen. Zur Beschleunigung der Umsetzung der E-DEUTZ-Strategie haben wir im September des Geschäftsjahres 2017 den Elektroantriebsspezialisten Torqeedo übernommen. Schließlich unterziehen wir unsere strategischen Projekte einem engen Monitoring, um auf Veränderungen sofort reagieren zu können.

Nach Berücksichtigung der Maßnahmen stufen wir die strategischen Risiken im Hinblick auf die Erreichung unserer Finanz- und Ertragsziele im Geschäftsjahr 2019 als »niedrig« sowie mittelfristig als »mittel« ein.