Vermögenslage

DEUTZ-Konzern: Übersicht zur Vermögenslage

in Mio. €      
  31.12.2018 31.12. 2017 1) Veränderung in %
Langfristiges Vermögen 582,1 588,5 –1,1
Kurzfristiges Vermögen 666,8 609,3 9,4
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 0,4 0,4 0,0
Vermögen gesamt 1.249,3 1.198,2 4,3
       
Eigenkapital 619,1 584,3 6,0
Langfristige Schulden 212,3 240,4 –11,7
Kurzfristige Schulden 417,9 373,5 11,9
Eigenkapital und Schulden gesamt 1.249,3 1.198,2 4,3
       
Working Capital 2) (in Mio. €) 276,2 222,2 24,3
Working-Capital-Quote (Stichtag, in %) 15,5 15,0
Working-Capital-Quote (Durchschnitt, in %) 15,8 13,4
Eigenkapitalquote 3) (in %) 49,6 48,8
1) Werte vom 31.12.2017 angepasst infolge der Wertkorrekturen beim Joint Venture DEUTZ Dalian.
2) Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
3) Eigenkapital / Eigenkapital und Schulden gesamt.

DEUTZ-Konzern: Bilanzstruktur

03060902017201820182017in % (Vorjahreswerte)40,5(43,3)Anlagevermögen6,1(5,8)Latente Steueransprüche26,7(24,0)Vorräte12,6(11,9)Forderungen aus Lieferungenund Leistungen3,5(3,0)Sonstige Forderungen und Vermögenswerte10,6(12,0)Zahlungsmittel und -äquivalenteAktiva49,6(48,8)Eigenkapital7,2(6,0)Übrige Verbindlichkeiten17,2(17,3)Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen3,1(3,8)Finanzschulden13,3(14,7)Pensionsrückstellungen9,6(9,4)Übrige RückstellungenPassivaAktivaPassiva

Langfristige Vermögenswerte

Die Veränderung der langfristigen Vermögenswerte des DEUTZ-Konzerns ist hauptsächlich durch zwei gegenläufige Effekte gekennzeichnet. Zum einen haben wir unsere Anteile an dem Joint Venture DEUTZ Dalian nach einer Wertkorrektur Mitte des Geschäftsjahres im vierten Quartal 2018 veräußert. Zum anderen hat DEUTZ im November 2018 ein Darlehen an die neuen Eigentümer des Geschäftsbetriebs der Neue Halberg-Guss GmbH im Nennwert von 13,8 Mio. € ausgereicht.

Working Capital

Das Working Capital ist zum 31. Dezember 2018 auf 276,2 Mio. € gestiegen. Entscheidend dafür waren die höheren Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, im Wesentlichen bedingt durch das gestiegene Geschäftsvolumen. Die Stichtagsquote 1) zum 31. Dezember 2018 hat sich dementsprechend trotz des höheren Umsatzvolumens auf 15,5 % verschlechtert. Die durchschnittliche Working-Capital-Quote 2) ist ebenfalls gestiegen und lag zum Ende des Berichtsjahres wie zu Beginn des Jahres prognostiziert bei 15,8 %.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum 31. Dezember 2018 infolge des positiven Jahresergebnisses auf 619,1 Mio. € gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich dementsprechend auf 49,6 % erhöht (31. Dezember 2017: 48,8 %). Sie liegt damit weiterhin deutlich über unserem Zielwert von mehr als 40 %.

Langfristige Schulden

Der Rückgang der langfristigen Schulden um 28,1 Mio. € ist im Wesentlichen auf gesunkene Finanzschulden und Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Die Finanzschulden wurden planmäßig um 8,8 Mio. € auf 19,3 Mio. € zurückgeführt. Der Rückgang der Pensionsrückstellungen ist hauptsächlich durch laufende Pensionszahlungen bedingt.

1) Verhältnis des Working-Capitals (Vorräte zuzüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) zum Stichtag zum Umsatz der vergangenen zwölf Monate.
2) Working Capital-Quote (Durchschnitt, in %): Working Capital als Durchschnitt der letzten vier Quartalsstichtage zum Umsatz der vergangenen zwölf Monate.